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09.12.2015

Oberliga und B-Schüler Lehrgang in Helsen

Gruppenbild

Karl-Friedrich Meyerhöfer. Sehenswerte Spiele, Spitzentischtennis auf Oberliganiveau bekamen die Zuschauer am Wochenende in Helsen geboten. Die Spitzenteams von SVH Kassel und TTV Stadtallendorf gaben sich ein Stelldichein. Die SVH Kassel hatte das Heimspiel nach Helsen verlegt, um den Fans im „hohen Norden“ einen Leckerbissen zu ermöglichen. Niklas Hilgenberg hatte im Vorfeld schon betont, dass der Hallenwechsel kein Problem sei. Stadtallendorfs Carsten Zulauf war überzeugt: „Gegen Spitzenreiter Fulda-Maberzell II kann keine Mannschaft etwas ausrichten, wenn die Bestbesetzung aufbieten“. Stadtallendorf lag vor dem Spiel zwei Punkte zurück, Kassel mit einem Spiel weniger aber mit derselben Punktzahl im Soll. Für Spannung war also gesorgt und mit Berücksichtigung von „Überflieger“ Maberzell konnten beide Mannschaften frei aufspielen.

„Das war Tischtennis auf höchstem Niveau“, schwärmte Kreissportwart Harald Ludwig. „Ballwechsel – sensationell! Die 80 Zuschauer brachten standing ovations!“ Angetan vom Umfeld und den Zuschauern waren auch die Mannen aus Stadtallendorf. „Super“, kommentierte die Nummer 6, Carsten Zulauf, „wann bekommt man schon mal Beifall im Stehen! Wir überlegen, ob wir nicht auch einmal ein Heimspiel hier in den Norden verlegen“. Nach 5:7 Rückstand drehten die Kasseler die Partie noch und freuten sich über den knappen 9:7-Erfolg.

Parallel traf sich der Vorstand des Großkreises zu einer Sitzung, um unter anderem über Vereinsförderung und Sportentwicklung zu beraten. Als Gast nahm Bezirksvorstandsmitglied Thomas Reum an der Sitzung teil und gab Ratschläge, wie man den Tischtennissport auf dem Lande wieder etwas auf die Sprünge helfen kann, denn immer weniger Vereine betreiben Jugend- und Nachwuchsarbeit.

Ersten Schritt stellte ein Lehrgang für B- und C-Schüler des Kreises dar, der von Daniel Dithmar und Marco Specht in der Bürgerhalle Helsen geleitet wurde. Auch stand für die TT-Sternchen“ ein Regelkundelehrgang auf dem Programm. Eine Stunde lang wurden im Spiel alle möglichen Schwierigkeiten, die während eines Matches auftauchen können, erwähnt und Lösungen präsentiert. Der „Macher“ und Jugendbetreuer vom TSV Ernsthausen, Karl-Heinz Trost, war von der Arbeit der Trainer begeistert. „Schon das Warmmachen der Kids war Klasse – den Teilnehmern hat es riesigen Spaß gemacht. Allerdings sollte man die Zahl der Teilnehmer so belassen – es waren 13 Nachwuchshoffnungen da.“ Über Vorhandtopspin. Schupf und Schnitt wurde dann am zweiten Trainingstag die Rückhand geübt – für manche die schwierigste Übung.

Der Vorstand war sich einig, dass solche Lehrgänge (vielleicht wieder im Rahmen eines Oberligaspiels?) in regelmäßigen Abständen durchgeführt werden sollten – vielleicht schafft dann das eine oder andere Talent den Sprung in höhere Spielklassen des Bezirkes Nord.

 

Bericht: Karl-Friedrich Meyerhöfer, Kreispressewart

Bilder: Marlene Büddefeld, TUS Helsen

 

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